Hundeblog
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Wieder Hunde vergiftet
8. Mai 2008 Autor: StefanNettetal. Hundefreunde in Lobberich sind derzeit in höchster Alarmbereitschaft. Schon wieder legte ein Unbekannter im Bereich Nettebruch/Onnert Giftköder aus.
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Bekannt ist, dass vier Hunde am Montag und Dienstag vergiftet wurden, alle überlebten. Die Polizei, das Veterinäramt und das Ordnungsamt sind eingeschaltet und ermitteln. Im Fall der Familie Busch hatte der neunmonatige Labrador noch Glück. Am Montag machte Elke Busch wie jeden Morgen einen Spaziergang auf dem asphaltiertem Feldweg am Parkplatz Lambertuskeller Richtung Waldstück (Onnert) mit ihrem Hund. Der angeleinte Hund zog die Frau zum Feld, wo er ein Stück präparierten Fisch für kurze Zeit in die Schnauze nahm.
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Elke Busch zog den Fisch aus dem Maul und warf ihn achtlos weg. Zuhause wurde das Tier in den Garten gelassen, kurz darauf aber wieder zum Fressen ins Haus gerufen. „Nachdem der Hund nicht kam, haben wir nachgesehen und das Tier in einem schlimmen Zustand vorgefunden“, erinnert sich Herbert Busch. Der Hund zitterte am ganzen Körper, konnte nicht stehen, Schaum stand vorm Mund und er konnte den „Stuhl“ nicht mehr halten.
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Die Familie fuhr sofort zur Tierärztin Agnes Hennen, die den Labrador Dank der schnellen Hilfe retten konnte. „Am Montag musste ich noch zwei weitere Hunde mit Vergiftungserscheinungen behandeln“, erinnert sich die Tierärztin aus dem Sittard. „Alle Hunde zeigten Symptome, wie sie ein Schädlingsbekämpfungsmittel hervorruft, ich kann nur jedem raten, schnell zum Arzt zu gehen, sobald das Tier irgendwelche Symptome zeigt“. Wir dringend eine schnelle Behandlung ist, erlebte Agnes Hennen Mitte Februar, als ein Hundebesitzer sein Tier nicht ganz so schnell zu ihr brachte. Trotz intensiver Behandlung starb der Hund, ein anderer, der Anfang Februar eingeliefert wurde, überlebte die Vergiftung.
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Dass die Giftköder nicht nur eine Gefahr für Hunde sind, zeigt ein Beispiel von Dienstag: Da behandelte Tierärztin Dr. Susanne Wollborn einen Hund, der ein vergiftetes Stück Pizza mit Fisch und Muscheln gefressen hatte. Nur durch die schnelle Hilfe der Ärztin konnte das Tier gerettet werden. „Das muss ein schnell wirkendes Gift sein, das das vegetative Nervensystem angreift“, so die Ärztin. Was einen Menschen dazu treibt, diese Art von Giftködern auszulegen, ermittelt derzeit auch die Polizei, wie Pressesprecherin Antje Heymanns den GN bestätigte.
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Die Polizei appelliert die Vorfälle anzuzeigen, die Stadt stellte heute rund um das Nettebruch Warnschilder auf.
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Quelle : grenzlandnachrichten.de
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