Hundeblog
Archiv Mai, 2007
Hunden reicht als Lob ein “fein gemacht”
30. Mai 2007 Autor: adminPfingstturnier der “Agility Freunde Rhein-Main” / Größe entscheidet über Klasseneinteilung
Gestartet wurde am Samstag mit den “Anfängern”. Wie auch am Sonntag waren die Hunde in drei Klassen unterteilt: Minis, Midis und Maxis. Zu Minis zählen die Rassen Shelties, Beagles oder Jack Russels, zu Midis Cocker Spaniel oder ebenso Shelties und zu den Maxis Labradors, Schäferhunde oder Australien Sheperds. Dabei ist für die Einteilung nicht die Hunderasse, sondern die Größe des Vierbeiners relevant - gleiche Rassen können wegen unterschiedlicher Größe durchaus in verschiedenen Klassen antreten.
“Den Anfängerwettbewerb nutzen viele Zweibeiner dazu, ihre Hunde an Ablenkung und die Turnieratmosphäre zu gewöhnen”, berichtete Pressewartin Hélen Kilian. So drückt sich die Unerfahrenheit nicht selten in Nervosität aus, so dass die Hunde schon mal auf dem Platz ihr Geschäft verrichten oder die Absperrung durchqueren, weil sie von anderen Hunden abgelenkt wurden.
Ließ der aus Köln stammende Richter beim Anfängerturnier häufig noch Milde walten, ging es beim Pfingstwanderpokal am zweiten Turniertag strenger zu. Denn dort treten die erfahrenen Hunde an, die sich derartige “Eskapaden” nicht mehr erlauben dürfen. Neben der Einteilung in Altersklassen erfolgte am Sonntag eine weitere Unterteilung in die sogenannten Klassen A1 bis A3, wobei A3 den höchsten Schwierigkeitsgrad des Parcours aufweist.
Bei dem Parcours mussten die Hunde verschiedene Hindernisse überwinden. So galt es, über Stäbe zu springen, durch Tunnel und Slaloms zu laufen oder die rund drei Meter hohe “A-Wand” zu überqueren. Neben dem möglichst fehlerfreien Absolvieren des Parcours wurde die Zeit gemessen.
Die schöne Atmosphäre des Agility-Geländes und das weitbekannte Pfingstturnier führten dazu, dass es für den Sonntag mehr Anmeldungen als Startplätze gab. Diese waren auf 100 Hunde begrenzt, da der organisatorische Aufwand sonst zu vile geworden wäre, so Hélen Kilian. Über die beiden Tage verteilt traten Zweibeiner aus Köln, Hanau, Heidelberg und natürlich der näheren Umgebung an.
Die besten “Teams” erhielten Pokale, Urkunden und Spielzeug. Den Hunden reichte allerdings schon, wenn nach erfolgreichem Meistern des Parcours die Freunde des Herrchen auf sie übersprang und das obligatorische Lob ausgesprochen wurde: “Fein gemacht”.
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